'n büschen über mich

Ich wurde Ende 1971 geboren. Und zwar im schwäbischen Böblingen. Ein biografischer Unfall, denn meine Eltern stammen beide aus Schleswig-Holstein. Von ihnen habe ich wohl auch mein Interesse an guten Lebensmitteln und deren Herkunft geerbt: So lange ich denken kann, kauft meine Familie bei kleinen, regionalen Erzeugern ein, kocht viel und stellt eigene Lebensmittel her. Das jährliche Grützwurstmachen nach Uromas Rezept ist zum Beispiel Pflicht.

 

Aber ich schweife ab. Als ich gut ein Jahr alt war, zogen meine Eltern zurück nach Norden. Im mittelholsteinischen Aukrug verbrachte ich dann als ältestes von vier Geschwistern die nächsten 18 Jahre, bevor es in die Großstadt ging: Ausbildung zum Werbekaufmann in Hamburg. Schon gewöhnungsbedürftig, so eine Großstadt. Es folgte ein Soziologiestudium an den Universitäten Bielefeld und Paris X mit den Schwerpunkten Kommunikation, Organisation und Wirtschaft. Dann zurück nach Hamburg: erste berufliche Stationen bei zwei Hamburger Finanz- und Hafendienstleistern. Bei denen ich dann entgegen meiner anfänglichen Annahme („seltsame Branche“) zwölf Jahre die Kommunikation begleitete (und dafür sogar zweimal von Branchenjournalisten ausgezeichnet wurde).

 

Im Jahr 2011 habe ich dann Hamburger Regionalwaren gegründet, einen Internetladen für gute regionale Lebensmittel. Nebenberufliich. Um mal zu sehen, ob das funktioniert. Über die Laden-Aktivitäten bekam ich zum Beispiel auch Kontakt zu De Öko Melkburen, die wiederum den Anstoß für die Gründung der Regionalwert AG Hamburg gaben. Seit Mai 2014 bin ich einer von zwei Vorständen dieser Bürger-Aktiengesellschaft. 

 

Ach, und wieso „Regionalulf“? Den Spitznamen (mein erster und einziger!) haben mir die Hamburger Blogger Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm verliehen. Und ihn dann sogar zur Berufsbezeichnung erhoben. Eine große Ehre, danke schön!

 

Foto: Maximilian Buddenbohm

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